Jan
11
Heut wirds etwas länger (Telegramm gibts gaaanz unten)…
Gestern abend nach dem sehr lecker Chicken Satay mit der ganzen Gruppe in den "Funky Buddha", eine in den Dschungel gebaute Bar / Disco. Ich wollts erst nicht glauben, aber es war wirklich so: über einen völlig matschigen Feldweg den Berg hoch und mitten in die Bäume hineingebaut stand da eine Disse. Um die Tanzfläche (barfusspflicht!) waren chillige Ecken mit Liegematten. Selbst der Vodka Lemon schmeckt hier einfach besser als daheim (und kostet grad mal 100 Baht). Da konnte man es echt gut aushalten. Bin dann vor den anderen heim, hatte ja heute mehr als 12 Stunden Reise vor mir. Am Strand angekommen, noch "schnell" die letzten 2 Lampions davonsegeln lassen und dann ab in die Falle.
In der Früh schnell den Rest eingepackt (bei der hohen Luftfeuchte ist leider nicht alles richtig trocken geworden, und die Grundfeuchte aus den anderen Sachen verschwindet auch nicht),
letzter Blick in das Luxusbad mit fliessend Wasser und Schöpfkelle fürs Klo, auschecken und nochmal lecker Frühstück am Strand (und ganz wichtig: nochmal ein Foto vom Coconut-Shake machen, nachdem bei dem von gestern der Hintergrund und nicht der Vordergrund scharfgestellt war..)… während des Frühstücks warten auf das zehn Uhr Taxi, das am Ende bis 10:20 immer noch nicht da war… einer von den Jungs vom Resort war in der Zwischenzeit schon 2mal mit dem Moped unterwegs, ein Taxi organisieren… Am Ende kam es dann um kurz vor halb elf… Na gut, nachdem die Fahrt zum Pier eigentlich 30min dauert, nehm ich vielleicht unfreiwillig nicht die Fähre um elf, sondern später?
Quer über die Insel wiedermal über Stock und Stein dann doch um 5 vor 11 am Pier angekommen, einchecken und dann: zum anderen Pier laufen, heut fährt die Fähre mal von da ab… also wieder aufgesattelt und losgedüst, aber: ein Thai der mit seinem Auto auf die Fähre wollte hat mich hinten auf dem Pickup ungefragt mitgenommen. Rauf auf die Fähre (mit dem Aufkleber "Phuket" auf dem T-Shirt kommst dir schon komisch vor) und gleich 2 andere mit dem selben Ziel auf dem Shirt gesehen. die Bayern
der
südlichen HemisphäreEin Pärchen aus Neuseeland, Lehrerin und Frisör. Die haben mich dann auch gleich ungefragt mit Bier versorgt… die Neuseeländer scheinen die Bayern der Südhalbkugel zu sein… Als Unterhaltungsprogramm lief auf einem alten Fernseher (im "Independence Day"-Style (recht schlechtes Bild)) GZSZ auf Thai: Girl meets Boy unter Palmen… Life-Vests kosten auf der rechten Seite des Oberdecks 130 Baht, auf der linken 140 Baht und ganz hinten 900 Baht… gibts da Qualitätsunterschiede? einen Anziehservice? freie Farbwahl? egal, hab den nicht abgeschlossenen Schrank eh schon gefunden. Abgesehen davon ist die Überfahrt super ruhig, und im Vergleich zu den Seatran-Fähren und vor allem den Songserm-Booten ist das Teil deutlich besser… Hier (wie sonst auch fast überall) haust dir permanent das Hirn am Türstock an, die Thais sind einfach deutlich kleiner als unsereiner (und ich bin jetzt kein Riese).
Nach knappen 3 Stunden ist die Fähre in Don Sak angekommen, hier steht letztlich im Nichts (ausser dem Pier gibts nix) ein grosser goldener Buddha auf einem Hügel…
Und der Pier ist ein beeindruckendes Beispiel für den Verfall von Metall: total verrostet. macht aber nix, wird ja gerade dran geschweisst. Und das Haltetau kommt über den Poller an dem gerade geschweisst wird, währenddessen und danach wird am selben Poller einfach weitergeschweisst. Am Pier einfach umsteigen in einen Bus nach Surat Thani, hier noch den lokalen Viehtransporter mit lebend (!)
Frischfleisch für die Inseln gesehen… Tierschutzbestimmungen? Fehlanzeige! Ohne gehts doch auch! Im Bus dann festgestellt, das die ganze Reise auch statt 700 Baht für um die 400 zu haben gewesen wäre, hätte man sie selbst organisiert. Der Rest war fürs erste Reisebüro… wurscht! kost ja eh nix…
Ne gute Stunde später stehen wir in Surat Thani vor dem Reisebüro und warten auf den Bus (hab auch gleich mal 50 Baht draufgelegt, um statt mit grossem Reisebus mit einem Minibus 2 Stunden weniger fahren zu müssen).
Das Klo hier war eine für mich neue Konstruktion… funktioniert aber auch! Eine gute Stunde später kommt der Minibus, die Neuseeländer passen rein, ich muss draussen beleiben, für den Rucksack wär kein Platz mehr. "wait five to ten minutes" heissts. Ein mitwartendes Deutsches Ehepaar regt sich darüber ordentlich auf. Hey, was solls? Reisen ist hier eben anders, und an die Art und Weise, wies hier läuft gewohnt man sich recht schnell. Soll heissen, es geht immer irgendwie! Wer das begriffen hat, kann ganz entspannt weiter warten. Aus den 10 werden am Ende 60 Minuten, dann kommt "mein" Minivan. Der sieht genauso aus wie die anderen, die hier alle 5 min halten (oder auch nicht). Einziger Unterschied: 3 Thais rufen mir jetzt gleichzeitig zu: "Phuket, Phuket, Phuket!". Mein Rucksack passt grad so rein, ich pass als einziger Falang auch grad so eben rein (die sind echt eng: ein Minibus für insgesamt 12 Personen (& Gepäck)) und los gehts.
Nachdem es diesmal noch ein wenig hell ist, hier ein paar "Schnappschüsse":
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Motorradfahrer mit Bauhelmen als Sturzhelm
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alles was mit Personentransport zu tun hat, fährt auf dem Highway definitiv am schnellsten, kein Minibus oder Reisebus fährt unter 100 km/h
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soll heissen: Bleifuss auf der rechten (bei uns links) Seite, wer stört, dem wird auf Schuhbreite aufgefahren, bis der Platz macht. Auf die linke Spur gehts nur zum Kurvenschneiden. Natürlich unter Ausnutzung des Seitenstreifens (sofern überhaupt vorhanden)
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Die nur oberirdisch verlegten Stromleitungen hängen gern mal bis 1/2 Meter über dem Boden durch
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die Mondsichel des zunehmenden Monds hängt so nah am Äquator unten (und nicht wie bei uns rechts)
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an jeder Ecke wird der Müll auf dem Feld verbrannt, aber überall sind Energiesparlampen
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"Achtung Ampel" Schilder 50m vor der Ampel
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eine ganze Familie auf einem Moped: Er fährt, der Kleine (5 Jahre(?)) steht davor, zwischen Dad und Lenker. Hinten sitzt Mama mit dem Säugling (!) auf dem Arm, alle ohne Helm, das auf dem Highway
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Abbiegen auf einen anderen Highway? ganz einfach, erst 20m Buckelpiste, dann wieder Fahrbahn
Natürlich darf der Stop an der Vertragsraststätte nicht fehlen, der ist allerdings mit knappen 10 min erfreulich kurz. Gegen 21 Uhr in Phuket angekommen. Wollen mir alles mögliche Aufschwatzen, Tickets, Unterkünfte etc. Resultat? Rucksäcke geschultert, 300m weitergelaufen und schon ein Guesthouse vor der Nase. Aircon mit Warmwasser 500 Baht, Ventilator und Kaltwasser 300 Baht. Als ich den Miefquirler wähle, schaut sie schon komisch… Aber was brauch ich bei der Hitze warmes Wasser? Das Zimmer ist einfach (kein Wunder, bei dem Preis) aber verhältnismässig sauber. Und los gehts, Fähre für morgen früh organisieren (muss ja dem Resort auf Phi Phi noch sagen, wann ich morgen ankomme). 3 Ecken weiter find ich ein Reisebüro, am Ende ists ein Franzose, der mir das Ticket für 600 Baht verkauft (da ist sogar der Transfer vom Guesthouse zum Pier mit dabei, ein Stress weniger. vielleicht…). Fähre geht um 08:30 los. Kurze Info ans Resort auf Koh Phi Phi, der steht wohl morgen um 10:30 am Pier und erwartet mich… wenn das alles so klappt, wie’s sich anhört, können deutsche Reisebüros sich da echt ne Scheibe von abschneiden.
Und dann seh ichs: Das grosse goldene M. Nach fast zwei Wochen echt leckerem thailändischen Essen überkommts mich: der Hunger auf Fritten und Burger. Schlagt mich oder versteht mich, McDonalds war mal richtig lecker! Weiter, noch schnell Geld holen. Der erste ATM spuckt eine Fehlermeldung (?) auf Thai aus, der zweite bestätigts mir dann auf Englisch: "connection problem". Liegts an der VISA-Karte? kurz kalte Füsse, die EC-Karte geht aber auch nicht. Am Ende einen ATM gefunden, an dem ich wiedermal zum reichen Mann werd, ganze 10.000 hab ich jetzt mehr in der Tasche.
bestätigte Vorurteile Irgendwie hat Phuket (jedenfalls der kurze Ausriss, den ich bis jetzt gesehen habe) bis jetzt jedes negative Klischee bestätigt (leider?). Deswegen wundert mich die Kakerlake vor den Geschäften nicht, und auch nicht der schmierige, kleine, dicke, glatzköpfige Zuhälter (?) der mich fragt: "wanna look some girls?". Nee, will ich nicht, wanna look some beaches. Da gibts im übrigen auch Mädels. Und die haben sogar Geld für Anziehsachen. Deine Girls könnt ich, wenn ich denn wirklich wollen würde, auch zuhause angucken…
Zurück im Zimmerchen, erstmal der Körperpflege widmen, das Haupthaar wieder auf Reiselänge reduzieren und lecker kalt duschen. Das Waschbecken droht, ohne zuhilfenahme anderer Kräfte als der Schwerkraft von der Wand zu fallen, aber Zähne putzen geht auch unter der Dusche. Jetzt sitz ich hier, bin fast fertig mit dem Eintrag und werd sicher kein Internet mehr suchen gehen… den heutigen Eintrag gibts halt, wie schon angedroht, erst morgen (und dann zurückdatiert). Dafür werd ich noch ein wenig Thai-TV schauen, denn diese Unterkunft hat neben einem hässlichen Blick auf einen dreckigen Hinterhof auch bunte Bilder mit Ton in einem Kasten zu bieten…
Urlaubstelegramm:
zur Fähre - nach Don Sak - wird schon irgendwie gehen - Impressionen einer Fahrt - Phuket (und bestätigte Vorurteile)
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Inseln, Koh Phangan, Phuket, Surat Thani, Thailand, Unterwegs
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Inland und Unterwegs und Inseln und Ostküste und Westküste und Thailand
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Jan
10
Gestern Flexibilität dank
Pre-Paid Karteabend wieder mit den anderen einen gemütlichen Abend am Strand verbracht und gut geschlafen (auch mal lecker lang). Heute morgen erstmal die Hausaufgaben gemacht und das Resort auf Koh Phi Phi angerufen, obs ok wäre, einen Tag eher zu kommen… dank schlechter Handyverbindung hab ich dann so oft nachgefragt, bis die initiale Unmöglichkeit 5 min später problemlos machbar war… auch der Anruf beim Resort in Khao Lak (wollte den "gewonnenen" Tag nutzen, auch da einen Tag vor der Tauchsafari anzukommen, um nicht den Stress zu haben, binnen 6 Stunden von Koh Phi Phi nach Khao Lak zum auslaufenden Safariboot zu müssen) war ganz nett, war nämlich das falsche (stimmte die Nummer im Reiseführer nicht). Also das ganze über die Tauchbasis, die kümmern sich drum.
Nach dem Frühstück (mann, auch der Coconut-Shake ist extrem geil!) kurz ins Inet, aber Flüge von Koh Samui nach Phuket gibts morgen keine mehr, erst übermorgen abends um kurz vor 20:00… also auf die "Hauptstrasse" ins Reisebüro, der wollte mir erst mit der staatlichen Songserm-Linie den Transfer von Koh Phangan nach Phuket aufs Auge drücken, aber einschlägige Reiseführer und vor allem ortsansässige Falangs haben von den Holzbooten dringendst abgeraten, da die lebensgefährlich sein sollen (und auf der nachfolgenden Busfahrt Kinder im Gepäckraum die Koffer durchwühlen. Darauf angesprochen quittierte man das im Reisebüro mit "maybe in the night", was hier einem Eingeständnis gleichkommt). Also gehts jetzt mit der Raja-Autofähre von Koh Phangan nach Don Sak, von da mit dem Bus nach Surat Thani und mit einem anderen Bus weiter nach Phuket. Geplanter Start am Resort 10:00, Ankunft in Phuket gegen 20:30… Dann noch vor Ort nach einer Unterkunft schauen… mal sehn, was mich morgen erwartet, und ob das Gepäck vollständig ankommt… Organisation funktioniert hier, allerdings alles ein wenig gemächlicher…
Danach haben wir uns (natürlich nach dem obligatorischen Bad im badewannenwarmen Wasser) zu viert mal jeder ein Kajak unter den Hintern geklemmt und sind n gutes Stündchen (für den Spottpreis von 70 Baht pro Stunde, nicht ganz 1,50€) übers Meer geschippert, mal die eigene Bucht aus einem anderen Winkel und auch mal die Nachbarbuch anschauen. Anstrengend wars, denn wen wunderts, auch auf dem Meer wars warm…
Die Krebskolonie auf den Felsen weiter draussen war ganz nett anzugucken.
Mittlerweile ist es richtig warm, meine Uhr meint, es seien 33 Grad, ich zerfliesse grad und packe wiedermal
meine Siebensachen… Nachdem ich morgen erst so spät in Phuket bin und dann noch eine Bleibe für die Nacht suchen muss und übermorgen gleich weiter auf die Fähre nach Koh Phi Phi steige, werd ich morgen wohl nix von mir lesen lassen, dafür dann aber am 12.1. gleich zweimal, aktuell und den 11ten zurückdatiert… in diesem Sinne, bis in 2 Tagen.
Urlaubstelegramm:
wieder ein Strandabend - Organisations"chaos" - Kajakfahrt - Sachen packen
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Inseln und Ostküste und Thailand
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Jan
09
Gestern
abend lecker Essen gegangen: BBQ am Strand… Sand unter den Füssen, Meeresrauschen nur ein paar Meter entfernt und leckeres Essen auf dem Teller… Danach wieder an den Strand gehockt, wieder den selbstgebastelten Cocktail getrunken und thailändische Lampions mit ein paar Wünschen versehen steigen lassen. Nächtliches Meeresrauschen und die Füsse bis zu den Knien bei Ebbe im Meer…
Die Nacht nicht allzugut geschlafen, die Pumpe des Pools des Nachbarresorts (wer bitteschön braucht einen Pool direkt am Meer??) springt in regelmässigen Abständen an und hört sich an wie ein alter Gefrierschrank. Und auch die Moskitos sind heute Nacht nicht nett zu mir… aber dank Malaria-Prophylaxe auch nur unangenehm… und wo wir grad bei der Gesundheit sind, bis auf noch etwas Halsschmerzen ist die Erkältung eigentlich weg… kann ja bei dem Wetter und der Landschaft nicht anders! Wer dann auch noch vergessen hat, sein deutsches Handy auszumachen, und das dann dank Zeitverschiebung mitten in der Nacht klingelt, der hats einfach nicht anders verdient (wird jedenfalls keiner der Blogleser gewesen sein!)… aber das passiert mir in den nächsten 2 1/2 Wochen sicher nicht nochmal!
Nach diesem Kommentar (danke dafür!) hab ich dann den Entschluss gefasst, nicht mehr allzulange hier zu bleiben, sondern wahrscheinlich übermorgen Richtung Phuket oder Krabi aufzubrechen.Wann, wie und wohin genau wird sich wohl morgen ergeben.
Heute morgen "früh" aufgestanden, ziemlich bewölkt, Strand geht im Moment eher nicht. Nach dem Frühstück einen Roller ausgeliehen, um als
"Gang" die Insel unsicher zu machen. Das Moped kostet grad mal 200 Baht(4€)/Tag, noch schnell für 100 Baht den Tank gefüllt und los gehts. über die Buckelpisten recht abenteuerlich zur "Hauptstadt" der Insel. Wer bremst, verliert! Wenns eng wird, lieber Gas geben und durch, als auf dem Schotter / Sand bei Gefälle oder Steigung bremsen. Und nachdem hier alle zwar wie die Henker aber doch vorausschauend fahren, kann man sich recht gut anpassen. Ganz wichtig: vor uneinsehbaren Hügelkuppen oder scharfen Kurven wird einfach gehupt, damit etwaiger Gegenverkehr weiss, dass da jetzt jemand kommt. Und dann ist Platz für alle. Hält man sich zu sehr an Regeln, kommt man nicht weiter und wird zum echten Hinder- und Ärgerniss für die anderen. Die einzige Regel die hier gilt: Linksverkehr! Aber auch daran gewöhnt man sich doch recht schnell, zumal die Strasse, wenn sie denn frei ist, oft genug in ihrer ganzen Breite genutzt wird.
In der "City" ein wenig über den lokalen Markt spaziert: "fresh seafood" ist sicherlich direkt nach dem Fang super frisch, aber so wies hier gelagert wird… 30 Grad im Schatten, und die Fische (natürlich auch Fleisch und Huhn) landen auf einem Holztisch. Darüber ein selbstgebastelter Ventilator, der mehr nur die Fliegen vertreibt, als zu kühlen. Und der Clou: das Ganze vom thailändischen
Gesundheitsministerium geprüft mit Brief und Siegel! Andere Länder, andere Sitten. Das Essen schmeckt hier trotzdem, darfst halt nicht an den Markt denken… Kurzen Abstecher zum örtlichen "medical center", brauchen ein wenig antibiotische Salbe. Macht der Doc für einen deutschen Kollegen auch mal eben so und meinte, ich solle wann immer ich was bräuchte, einfach wiederkommen. Netter Kerl! Und die Creme kostet auch nur 200 Baht.
Mittlerweile ists schön geworden und brennend heiss! Nu noch ein wenig die Westküste rauf, ein Teil der Strasse geht direkt am Meer entlang. Hier idyllischer Blick auf einige kleine vorgelagerte Inseln auf der rechten Seite und zur linken Palmenwälder… schon nett hier…
Nachdems sich dann ein wenig zuzieht und nach Regen aussieht, gehts dann doch lieber Retour, den selben Pfad mit dem Moped zurück, Burger zum Reifenwechseldoch vorher muss bei einem Moped noch der geplatzte Schlauch gewechselt werden. Gott sei Dank genau vor einer Werkstatt… Und fein für uns Wartende: hier gibts echt super lecker Burger in einer "Kneipe" direkt neben der Werkstatt… Die Holperpisten sind dieselben, ein Riesenspass ists allemal. Kurz nochmal angehalten und 30, 40m direkt in den Urwald (ohne Pfad o.ä.) reingelaufen. Auch sehr beeindruckend. Vor allem die Geräuschkulisse (und das direkt an der "Strasse"). Ganz besonders die Zirkaden halten sich nicht an deutsche Lärmschutzvorschriften. Das Moped am Ende wieder abgegeben, den Reisepass (als Pfand hinterlegt) wieder abgeholt, noch schnell die Wäsche an der Rezeption abgegeben und nach dem heutigen Internet gehts erstmal unter die fliessend Kaltwasserdusche…
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Abend am Meer - Mopedtour - Lebensmittelmarkt - Urwald
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Inseln und Ostküste und Thailand
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Jan
08
Gestern
abend noch in der lokalen Bar (eines Österreichers) einen lecker Cocktail trinken gegangen (die nächtliche Geräuschkulisse der heimischen Tierwelt ist schon beeindruckend) und dann am Strand bei Ebbe und Kerzenschein unterm Sternenhimmel einen Absacker gönnen… immer wieder faszinierend, wieviele Sterne es ausserhalb der Stadt hat…
In der Früh von einem tropischen Schauer geweckt worden, und dann haben die Vögel soviel Gezeter gemacht, dass an Schlaf nicht mehr zu denken war… lecker frühstücken und dann… ab in die Hängematte, baumeln lassen. Schwimmen, Frisbee spielen, in die Sonne legen, den Weisskopfseeadlern beim Jagen zuschauen und mal eine Thai-Massage gönnen!
Mann, dass es soviele Ecken gibt, wo es wehtun kann, wenn man drückt,
war mir neu! mit Händen und Füssen traktiert, durchgewalkt und eine Stunden später getreu dem Motto: Mann oder Memme? ist das Resultat einmalig: die Kreuzschmerzen sind weg, man fühlt sich wie neugeboren.
Ums kurz zu machen: ein entspannter Tag am Meer… und nu sitz ich grad wieder im lokalen Supermarkt vor dem ADSL… hier heissts ja schliesslich: Tag am Meerhigh speed all around! nur dass das eigentlich genauso langsam ist wie ein altes 14,4er Modem… aber von DSL haben sie hier offensichtlich schon mal gehört!
p.s.: im Fotoalbum sind jetzt noch mehr Bilder zu sehen!
Urlaubstelegramm:
Sternenhimmel - Thai-Massage - Tag am Meer

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Inseln, Koh Phangan, Meer, Sonne, Strand, Thailand
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Inseln und Ostküste und Thailand
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Jan
07
Gestern Stromausfall dank Tropenschauerabend hats erstmal wie aus Eimern geschüttet, aber das war letztlich ein normaler Schauer, dass dann der Strom weg war, wundert mich ehrlich gesagt gar nicht, so wie die oberirdisch verlegten Stromleitungen und die offenen Transformatoren summen und knistern, wenn man daran vorbeifährt… Am Abend war ich dann doch sehr froh, noch die Wolldecke von Emirates dabeizuhaben… bin nämlich mit beginnender Erkältung sehr früh in die Falle, und mir war echt kalt… wohl eher wegen der Hals- und Rückenschmerzen und nicht wegen der weiter hohen Aussentemperaturen…
Heute früh gings dann schon etwas besser.
Das hat mir zwar jetzt noch in der Problemsammlung gefehlt (und ich denke, dass das der Leihatemregler von vorgestern war, deswegen hab ich ja eigentlich meinen eigenen dabei), aber so richtig beklagen mag ich mich auch nicht. Heut ist ein sehr schöner Tag, die Sonne scheint, kaum ein Wölkchen am Himmel. Das Wasser ist blitzeblau… was tut man an so einem Tag? Sicher nicht jammern, sondern:
Schwierig, denn die Auswahl ist gross: baden gehen, in der Sonne liegen, in den Schatten in die Hängematte wechseln, baden gehen, Frisbee spielen, ne Runde schlafen, nochmal mit Sonnencreme einschmieren, wieder baden gehen. Den Ausblick über die Bucht geniessen. Mango-Shake, Lemon-Shake oder Bananen-Shake
schlürfen. Hundebabys gucken (unter Ritas und Mannis Hütte hat die Resort-Hündin an Sylvester geworfen).
Gegen Mittag tauchen Manja & Helmar von Koh Tao jetzt auch hier auf, und sind genauso von Mannis Lieblingsstrand begeistert. War ein super Tip! Heute definitiv kein weiterer Plan, schon wieder aufzubrechen…
Urlaubstelegramm:
tropischer Regen - Erkältet - Strandtag - kein Plan


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Inseln und Ostküste und Thailand
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