Jan
15
Gestern nachmittag beim Packen (
der Strom kam im übrigen immer mal kurz wieder) raschelts so komisch auf dem Balkon… hmm? kein Wind draussen, was könnte das sein? Kurz nachgeschaut, und es ist ein Affe, der sich über meine
Mülltüte vom Inseltrip hermacht. Unter anderem war da noch ein völlig geschmolzenes KitKat drin… Hat der gute einfach die Tüte aufgerissen, den Schokoriegel rausgekramt, fein säuberlich geöffnet und nun sitzt er da, keiner Schuld bewusst und lutscht Schokolade… so war das nicht geplant, mein Freund… Durch nix lässt er sich stören, und als er fertig ist, verschwindet er auf dem nächsten Baum…
Beim Abendessen lief doch glatt als Hintergrundmusik "Didos White Flag"… hab ich im ersten Ägyptenurlaub rauf und runter vorgespielt bekommen, passt aber echt gut zum Urlaub… Dann den Ameisen zugeschaut, die musst du hier auch nicht suchen. Erstens sinds genug, zweitens deutlich grösser als daheim… Dann ins Bett, aber schlafen konnt ich trotzdem nicht… also das Buch wieder raus, und wie dass dann immer so ist, hat man einen Punkt der Story überschritten, muss man einfach weiterlesen… später als geplant ists geworden, dafür kann ich jetzt ein Teil Ballast hier lassen…
Der Wecker war unbarmherzig aber da… also aufstehen. Erster Blick unter die Füsse, tatsächlich, 2 kleinere Brandblasen… wird schon irgenwie gehen. Rein ins Gepäck und auschecken. Nach dem Frühstück ins Longtailboot, dabei eine 4köpfige Gruppe aus Köln getroffen, die auch nach Khao Lak wollte… trifft sich ja gut. Am Pier dann das alte Bild, viele Leute wollen
auf die Fähre, gut dass die hier jeden mitnehmen, auch wenns mal 10 min länger dauert. hoffnungslos überladene FähreKaum unterwegs, geht eine andere Fähre längsseits, das ganze einen Viertelkilometer vom Pier weg, und ein ganzer Haufen steigt von dem anderen Schiff auf unseres um. Warum auch immer?! Jedenfalls ist unsere Fähre, die vorher schon voll war, nun hoffnungslos überladen. Auf dem Oberdeck sitzen die Leute dichtgedrängt, durchkommen zu Fuss fast unmöglich… Aber anscheinend machen die das hier öfter so… Bei der Einfahrt in den Hafen von Phuket merkt man deutlich, dass hier alles was einen Motor hat, sehr sportlich gefahren wird. Kurz vorm Pier lauft grad ein langsames Fischerboot aus, da wird mal mit einer geschmeidigen engen 90 Grad Kurve dran vorbeigezogen. Hätten die Boote hier zusätzlich eine Handbremse, die hätte er wohl auch noch gezogen…
Auf der Fähre wurden während der Fahrt Tickets vom Pier zu verschiedenen Destinationen verkauft, für 50 Baht gehts jetzt mit einem Minibus zum Busbahnhof… Drin sitzt noch ein Pärchen aus Schweden, die wollen auch nach Khao Loak… Der Van setzt uns vor einem Reisebüro ab, die wollen pro Nase 150 Baht für den Bus, 250 Baht für einen Minivan, aber nur wenn 5 Personen fahren. Die Kölner, grad auf Weltreise kümmern sich um den local bus, die Schweden und ich verhandeln wegen eines Minibusses… Am Ende zieht das sonst so hilfreiche
Lächeln beim Handeln nicht (tja, Phuket hat das Lächeln anscheinend abgelegt, die sind hier echt unfreundlich, alle miteinander… zu viele Touris halt…), die Kölner kommen wieder… der Busbahnhof ist gleich um die Ecke und das Ticket kostet nur 90 Baht. Und positiv überrascht bin ich auch: ein Reisebus mit Aircon und ausreichend Beinfreiheit, allein die Verschlüsse der Gepäckfächer im Rumpf sehen nicht allzu vertrauenerweckend aus… aber das wird schon gutgehen…
Gegen frühen Nachmittag nach guten 2 Stunden Busfahrt
(zum Teil über Landstrasen, denen man angesehen hat, dass sie direkt in den Dschungel gebaut wurden… am Strassenrand kein Sekundär- sondern echter Primärdschungel…) in Khao Lak angekommen, erstmal die Tauchbasis suchen… kurz in der falschen Tauchschule vorstellig geweorden, haben die doch alle hier "Similan" und "Diving" mit im Namen… Einchecken in der Basis und gleich einen Tauchcomputer kaufen, der andere geht immer noch nicht auf und will immer noch eine neue Batterie haben… und 4 Tauchgänge am Tag mach ich wie gesagt garantiert nicht ohne einen anständigen Computer… immerhin haben sie den da, den ich will, und obendrein hab ich den grad einem anderen Gast vor der Nase weggeschnappt. Nun bin ich also stolzer Besitzer eines Suunto Gekko… und mit einem weiteren Loch in der Reisekasse unterwegs…
Einchecken im Resort… Zimmer & Resort liegen zwar nicht direkt am
Strand (und damit diesmal auch kein Seeblick), dafür ist das Zimmer super. Für 700 Baht bisher das beste, was ich in der Kategorie gesehen habe!! Vor der Safari morgen noch schnell die Wäsche an der Rezeption abgegeben, jetzt mal schnell einkaufen… nachdem mir heute während der Busfahrt das Duschgel im grossen Rucksack ausgelaufen ist, brauch ich dringend neues… Dafür riecht der Rucksack nun nach Adiddas (und das trotz leermachen und unter die Dusche halten…) und die Landkarten von Thailand sind komplett eingesaut… macht nix, hab ich eh selten bis gar nicht drauf geschaut und kann man daheim wiederbeschaffen… hier auf jedenfall nicht, so fallen wieder ein paar Gramm aus der Tasche. Aber dann find mal ein Duschgel im Supermarkt, wenn hier alles nur auf thailändisch beschriftet ist, die Abteilung für "Männerhygiene" klein bis nicht vorhanden ist (waschen sich thailändische Männer nicht?) und alles gleich riecht… aber irgendwie gehts dann doch immer…
Dafür kommt ein neues Buch dazu und diverse kleine Einkäufe… mal sehn, was der Abend noch so bringt… eventuell bis morgen nachmittag / abend… mal sehn, ob sich das vor der Safari noch ausgeht… prinzipiell ist das Internet hier merklich schneller (und mit 1 Baht pro Minute nur ein Drittel so teuer, wie bisher…) ansonsten gibts schon mal die Warnung, ich bin dann bis zum 20.1. auf See, werde zwar die Einträge brav weiterschreiben, aber erst nachdem wir wieder da sind in nachträglich und in chronologischer Reihenfolge ins Netz stellen können… vielleicht bis morgen, sonst bis Ende der Woche (mit sicherlich vielen vielen bunten Tauchfotos!)…
Urlaubstelegramm:
dreister Affe - völlig überladene Fähre - local bus - Tauchbasis und einchecken - Einkaufen mit Hindernissen
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Khao Lak, Koh Phi Phi, Phuket, Thailand, Unterwegs
Kategorie:
Unterwegs und Westküste und Thailand
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Jan
14
Gestern Abend wieder den Sonnenuntergang angeschaut… Dann lecker gefuttert… und ein wenig gelesen… nix besonderes…
Heute dann früh aufgestanden, Sonnenaufgang anschaun… sieht schon fein aus, wenn sich die Sonne durch die Wolken über dem Meer schält… Rucksack für den heutigen Tag fertig machen, frühstücken und mit den anderen Abreisenden via Longtailboot zum Pier, heute ist ja Inselhüpfen angesagt… gut dass ich doch "zu früh" ins Boot gestiegen bin, um die Uhrzeit wär sonst erstmal keins mehr unterwegs gewesen, ist doch grade Ebbe und blad geht das Ablegen nicht mehr, weil die Longtailboote aufsitzen… Am Pier den anderen beiden Münchnern noch gute Weiterreisse gewünscht und Ferry-Ticket für morgen gekauft… dann noch schnell in den lokalen 7eleven zum Proviant organisieren und am Treffpunkt auf die anderen beiden (Andreas und Anne) warten… Wollen die Schlawiner von Longtailbootfahrern mir doch mit vereinten Kräften erzählen, ich hätte gestern nix gebucht… aber er, er würde sich an mich erinnern, ich solle gleich mal einsteigen… nix gibts! kann mir zwar keine Namen, aber Gesichter merken! Nachdem die beiden anderen pünktlich auftauchen, gehts mit dem richtigen Fahrer los.
Erstmal zum kleinen Bruder, Koh Phi Phi Leh. Echt beeindruckend, was Mutter Natur da gezaubert hat! Ganz kurz stellt sich tatsächlich die Frage, wie das alles zufällig so bizarr und schön entstanden sein soll… Kalksteinfelswände ziehen sich senkrecht hoch, auf den Felsvorsprüngen wachsen tatsächlich alle möglichen Pflanzen und Bäume… wo die wohl ihr Substrat herholen?
Ganz nah an der Insel entlang gehts dann in die nächste Bucht. Senkrechte Felswände, 100m und höher… und die Einfahrt keine 20m breit… und weil noch Ebbe ist, bleiben wir gleich mal hängen. Aussteigen und Schieben hilft auch nix, also warten… frei nach dem Motto: "wann kommt die Flut?" Fotografieren was das Zeug hält, 2 Arme zuwenig, um gleichzeitig zu filmen… hab ich genug Akkus dabei? Nach ner Viertelstunde steht das Wasser hoch genug, um weiterzufahren… also rein in die Bucht, eine Runde drehen und weiter zur Nächsten. Eigentlich bräuchte man ein Weitwinkelobjektiv, um die Gesamtkomposition erfassen zu können!
Vorher gibts noch n kurzen Schnorchelstop, hier scheint alles intakt, weil wenig getaucht und geschnorchelt wird… nach 20 min weiter zur Maya-Bay… hier wurde "The Beach" gedreht… und deswegen ist
die Bucht knallevoll mit Touris… bestimmt 20 kleinere Schnorchelboote, viele Longtailboote und am Ende taucht auch ein Riesenkahn auf, der erstmal locker 75-100 Leute mit Rettungswesten zum Schnorcheln auskippt (nur gut, dass ich den Trip nicht mit dem Riesenpott gebucht hab!)… Am Strand trittst bei jedem zweiten Schritt deinen Nebenmann… gut das wir uns das ganze Treiben vom Boot aus anschauen… das was man von der Bucht und dem Strand erhaschen kann, sieht super aus… aber ums wirklich ganz zu sehen, muss man wohl nochmal "The Beach" anschauen…

Weiter gehts, an Koh Phi Phi Leh vorbei, an der Westseite von Koh Phi Phi Don vorbei… auch hier beeindruckende Felsformationen, allein der Kontrast vom hellgrauem Fels zum mannigfaltigen grün der Vegetation ist fein… auf einmal schält sich eine Lücke aus der glatten Felswand, ein knappe Bootslänge breit, und genau da fährt der Gute mit uns rein. Über zwei drei Windungen (rechts und links hoher, senkrechter Fels) entwickelt sich eine kleine aber feine Bucht mit Palmen und Bäumen… hier zeigt sich die gute Wahl mit dem Longtailboot, die grossen Touristenkähne wären hier gar nicht reingekommen, und nebenbei ist es sehr nett, weil wir nur zu dritt sind…
Aus dieser Bucht gehts weiter an Koh Phi Phi Don entlang zum "Monkey Beach". Heisst so, weils hier ein paar Affen gibt. Hört sich idyllisch an, sieht aber wie folgt aus: 50 bis hundert Touris stehen mit Kameras um ein paar Affen rum, die faul unter einem Baum hocken, und sich füttern lassen. Mehr können die gar nicht mehr, sind die doch viel zu verfettet, als dass sie sich selber noch Nahrung beschaffen könnten. Denen drohen sicher auch "Zivilisationskrankheiten" wie Zucker und Herzinfarkt… Aber die Affen sind ja intelligenter als die mindestens genauso fetten Touris!
Immerhin bekommen die Affen auch die von den Touris geschlossen dargereichten Tüten mit Pistazienkernen auf und trinken Cola. Steht einem gemütlichen Fernsehabend im Hause Makake nix mehr im Wege. Wären ja schön blöd, noch selber auf Nahrungssuche zu gehen, wenn man im Schlaraffenland wohnt! Bleibt einem nur das Kopfschütteln über die Touristen… Und wer es dann wagt, ganze 30m abseits von dem Troubel zu schauen, der findet einen fast leeren Strand… mit weissem Sand und Palmen… Naja, jedem das seine halt…
Weiter gehts zum nächsten Zwischenstop, mitten zwischen 2 Inseln wird das Meer wieder etwas flacher und ein wunderschöner Korallengarten zeigt sich. Hier wird wieder geschnorchelt, ne gute halbe Stunde kann mans hier schon aushalten! Zumal das Wasser mit 28 Grad echt Badewannentemperatur hat. Auch hier wieder ein paar schöne Fotos gemacht…
Und dann gehts weiter (ja, genau, straffes Programm!!) zum Mosquito Island. Auch hier ein schöner weisser Sandstrand, direkt unter (wieder hohen und senkrechten) Felsen, hier mal kurz angelegt und ein wenig gechillt. Klarstes Wasser, türkisblau, handwarm und einfach nur ein geiles Gefühl an den Füssen, im Sand zu stehen und das Meer die Füsse umspülen zu lassen. Und ganz schön faszinierend, in was für steilen und felsigen Wänden die Natur noch die Möglichkeit findet, einen Baum wachsen zu lassen… Hier konnte ich wieder einen Weisskopfseeadler beim Jagen beobachten (und diesmal auch filmen)…
und nun? Richtig! Wieder ab ins Boot und weiter gehts… eigentlich war noch Bamboo Islang geplant, eine Insel, die wohl nur aus Sandstrand und Palmen bestehen soll, aber irgenwie waren wir doch von dem Rumgefahre mit dem Longtailboot auf dem Meer ganz schön platt… und Sand und Palmen haben wir auch schon viel gesehen… Zugegebenermassein leider ein wenig übersättigt von den vielen Eindrücken. Auch die Kamera wird nicht mehr (ganz) so oft gezückt, wie noch zu Beginn der Tour. Mittlerweile wars ja auch schon 14:00… also gemütlich an der Ostküste von Koh Phi Phi Don zurück,
von unten meinen Bungalow entdeckt (klar, wer Blick zur See hat, wird auch von der See gesehn…) Nachdem mein Resort auf dem Weg zum Pier liegt, hab ich mich da gleich rausschmeissen lassen… Klasse Fahrt, mit 800 Baht nur 100 Baht (= 2 Euro) teurer, als mit dem Hundert-Leute-Kahn… und viel individueller und beeindruckender!! Mit über 350 Fotos und 30min Film (jeweils nur vom heutigen Tag) muss ich nur noch die 85 Stufen zum Resort rauf…
Ja, ich hab sie gezählt! Denn dabei hab ich mich richtig blöd angestellt: Sonne, Meer, Strand und? Richtig! Barfuss. nebenbei eine
heisse
Sohle aufs
Parkett gelegtNur dass ich nicht bedacht hatte, dass die wirklich steilen Holzstufen sehr dunkel lackiert sind. So nach 20 Stufen wurds echt warm an den Füssen, mit genau 2 Möglichkeiten: Stehen bleiben (denn zu steil um das Folgende im Laufen zu bewerkstelligen), Rucksack runter, immer noch stehen bleiben, Schuhe rauskramen (immer noch stehen bleiben), Schuhe anziehen (dabei kurz mal mit dem ganzen Körpergewicht und vollem Anpressdruck auf einem Fuss stehen bleiben) und dann gemütlich weitergehen. Oder aber, zügigst weiterlaufen und hoffen. Denn Variante A hätte dem freiwilligem Verweilen auf einer Herdplatte entsprochen… Resultat der ganzen Nummer: Auch Variante B hat nicht funktioniert, ich hab mir mal locker die Fusssohlen verbrannt… passiert mir sicher niemals mehr wieder, tut nämlich höllisch weh… vor allem, wenn man sich draufstellt… Auch Kühlen mit kaltem Leitungswasser ist hier nicht wirklich effektiv, kommt hier bei den Temperaturen doch warmes Wasser aus der Leitung… Ich versuch mal die After-Sun-Lotion under-the-feet… wird sicher eine sehr lustige Weiterreise morgen. Mit dem ganzen Gepäck auf dem Rücken und den Füssen in Phuket stehen und nach Khao Lak wollen…
Nachdem gerade der Strom in der Hütte ausgefallen ist, und ich nicht weiss, wann der wiederkommt, lieber jetzt im hellen (wiedermal) die Tasche für die Weiterreise packen und die dann die Füsse schonen… Mal sehen, wann (und ob) ich mich morgen wieder melde… je nachdem wie das mit dem Weiterkommen funktioniert…
Urlaubstelegramm:
Sonnenunter- und aufgang - Islandtour - The Beach - Wunder der Natur - schnorcheln - weisse Strände - Füsse verbrannt
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Post Tags:
Inseln, Koh Phi Phi, Meer, Schnorcheln, Sonne, Strand, Thailand, Unterwegs
Kategorie:
Schnorcheln und Inseln und Thailand und Allgemein
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Jan
13
Gestern
abend noch den Sonnenuntergang von der Restaurant-Terasse angeschaut… das werd ich sicher heute abend nochmal tun! Dann zurück in die Hütte, Körperpflege und mal ein paar Fotos nachbearbeiten, damit die Gallerie Nachschub bekommt… Noch ein bischen Lesen (kaum 2 Wochen unterwegs, und das mitgebrachte Buch wird gerade angefangen…). Letztlich mal etwas früher ins Bett, der Trip war doch anstrengend… lange geschlafen und dann erstmal Frühstück.
Dabei ein schöner Blick über die Inselbucht, einem Weisskopfseeadler beim Jagen und zwei Grillen beim paaren(?) zugeschaut… man sollte die
Kamera echt immer am Mann haben, hier gibts soviel zu sehen… An der Reception mal gefragt, wie das mit der Weiterreise nach Khao Lak ausschaut, mehr als das Ferry-Ticket nach Phuket verkaufen können die auch nicht… der Rest lässt sich dann sicher vor Ort in Phuket organisieren…
Danach mal dem völlig unscheinbaren Schild
"small beach" gefolgt, und das war Gold wert. Kein überlaufener Partystrand, sondern eine kleine Bucht, von Felsen, Palmen und Bäumen eingesäumt, mit 15m langem weissen Sandstrand. Kein Baulärm, nur die vorbeifahrenden Longtailboote (eines heisst doch glatt "Black Pearl"!). Viel Kleingetier lebt zwischen den Felsen und Steinen… Hier lass ichs mir gutgehen! Erstmal ab in den spärlichen Schatten, eincremen und dann rein in die Flossen!
Hier ist der Korallengarten nicht so zerschnorchelt, wie "nebenan", viele grosse Muscheln, grosse Zebrafischschule
(die, wenn man sich bewegungslos ins Wasser hängt, bis auf wenige Zentimeter nahekommen), Seeigel, Seesterne, eine Dornenkrone, die üblichen Tropenfische. Sicht so 10-15m. Auf dem Rückweg seh ich ihn! Meinen ersten Hai! Bemerke ihn erst, als er direkt 2m vor (oder besser unter) meiner Nase auftaucht. Ein Schwarzspitzenriffhai, ca. 1m gross. Und dann seh ich die anderen! insgesamt 5 von den Jungs.
Müssen mich schon eine ganze zeitlang gerade ausserhalb meiner (und damit noch dicke innerhalb ihrer) Sichtweite umkreist haben. Super! Und das ganze keine 30m vom Strand. Leider sind sie so schnell weg wie sie da waren, so dass die Zeit für ein wirklich herzeigbares Foto fehlte… einen Beweis gibts trotzdem!
In der kleinen Bucht noch ein deutsches Pärchen (witzigerweise auch aus München) kennengelernt, er hat mir dann den Tip gegeben, es gäbe einen Viewpoint auf der Insel. Also nach dem Sonnenbaden (was bei 35 Grad (im Schatten) nur auszuhalten ist, wenn man alle 10 min kurz ins Wasser geht) mit dem Taxi- (Longtail-) Boot in die "City" am Pier gefahren, dort ein wenig bummeln und dann den Weg zum Viewpoint hoch (entlang der "Tsunami evacuation route").
Bei der Hitze anstrengende 20min bis auf 180m, dafür wird man mit einem super Blick über die ganze Insel entschädigt!
Auf dem Rückweg mal in Städchen wegen Island-Tour geschaut, kostet um die 700 Baht und ist auf einem riesen Boot. Da passen bestimmt 50 - 100 Leute drauf. So wollt ich das nicht. Fürs Longtailboot mit individuellem Trip wollen die Jungs 2500 Baht haben… dann fällt das wohl aus, aber soviele Leute brauchts nicht, kannst ja
noch nicht mal gscheite Fotos machen. Das Städtchen an und für sich ist nichts anderes als ein Touristenshop neben dem anderen… Selbst die Tauchbasen werben sehr aggressiv und fragen sogar, warum du nicht mit ihenen tauchen gehen willst… Jungs, ganz einfach! Genau deswegen! Ich komm zu Euch, nicht ihr zu mir! Dafür hing über einer Kneipe ein nettes Schildchen!
Zurück am Hauptstrand, geht die Suche nach einem Taxi zum Resort los… für einen alleine wollen die Jungs auch saftig was haben… witzigerweise wartet eine Deutsche mit dem selben "Problem" am Strand, so dass das nun zu zweit kein Thema ist. Beim Suchen einer geeigneten Transportmöglichkeit treffen wir auf einen Fahrer, der gerade mit einem (ebenfalls deutschen) Pärchen (geht doch nix über den good old german accent) über einen Longtailboot Trip zu den ganzen Inseln hier verhandelt. Kurz gefragt, ob die Zwei unbedingt alleine fahren wollen. Dem ist nicht so, und siehe da, morgen um 9:00 geht der "individuelle" Tagestrip in die hiesige Inselwelt los… Schon witzig, wie unkompliziert alles gehen kann…
Jetzt Hängematte mit Seeblicksitz ich (gut gegen Moskitos eingesprüht) wieder unter meiner Hütte in der Hängematte mit Seeblick, verfasse diese paar Zeilen und werd nachher wieder den Sonnenuntergang von der Restaurant-Terasse anschauen… Die Bilder im Fotoalbum habe ich heute auch aktualisiert: mehr Bilder zu Koh Phangan, Bilder von Koh Phi Phi und vom Schnorcheln. Sonnige Grüsse!
p.s.: wem es noch nicht aufgefallen sein sollte, dem sag ichs nochmal: die Thumbnails in den Beiträgen werden auf Klick gross…
Urlaubstelegramm:
Sonnenuntergang - small beach - ein Hai - viewpoint - unkompliziert gehts auch - Hängematte
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Inseln, Koh Phi Phi, Meer, Schnorcheln, Sonne, Strand, Thailand
Kategorie:
Schnorcheln und Inseln und Westküste und Thailand
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Jan
12
Heute
früh raus, schnell was einkaufen, und auf den Pickup warten. Zig Taxis wollten was von mir, aber keiner sah wie der Transfer aus… 15min nach geplantem Pickup bin ich dann auf das gestrige Angebot des Franzosen aus dem Reisebüro zurückgekommen und hab ihn gleich mal angerufen… er kümmert sich drum… und kurz danach war der Van auch schon da… noch ein paar Eindrücke von Phuket im Tageslicht, aber die sind auch nicht besser! Pünktlich am Pier zu Koh Phi Phi angekommen.
Tourismus in MassenHier herrscht Massenabfertigung wie am Hauptbahnhof… Das Boot ist nur über 6 andere zu erreichen. Bin doch ganz froh, nicht nur die FlipFlops, sondern auch die Beach-Schuhe dabeizuhaben, sonst wär das mit dem Gepäck jetzt noch lustiger. Auf dem Boot alles eng, weil total überbesetzt…
Rettungswesten? klar! aber nur für die, die drinnen hocken… aber wen juckts? mich nicht, warum sollte was schief gehen? Nachdem die See hier vor Phuket echt dreckig ist, erste Zweifel. Der Rest auf Koh Phangan geht heute bei versprochenen Sichtweiten von 20-30m tauchen… hätt ich doch noch 2 Tage bleiben sollen? Im Laufe der Überfahrt wird die See klar und sauber, Koh Phi Phi Don taucht langsam auf… sieht wirklich wie in "The Beach" aus…
Am Pier wieder viele Taxiboote, die alle nur dich und dein Gepäck wollen… nur meins nicht da… aber da hier die Uhren anders gehen, erstmal abwarten. und siehe da, gute 10 min sitze ich im Longtailboot auf dem Weg zum Resort.
Über zig Stufen gehts den Hügel hoch (gut dass es für das Gepäck einen Aufzug gibt)
und von hier oben ist die Sicht (bei strahlendem Sonnenschein und 34 Grad) einfach perfekt! hier gefällts mir noch besser als an der Ostküste. Mit dem Moped werd ich auf dem Hügel mit meinem Gepäck zu meinem Bungalow gefahren. Das Zimmer ist super sauber, ganz am Ende des Resorts (hier hab ich wenigstens Ruhe), mit direktem Blick auf das Meer und die Bucht. Hier lass ichs mir gutgehen!
Erstmal lecker mittagessen, dann an den Strand legen (wohlweislich in den Palmenschatten, zuviel Farbe auf einmal tut nur weh!). Nun noch das Schnorchelzeugs aufgerödelt und ab ins Wasser… lecker warm, Sicht bei guten 15m (und das trotz der Fahrstrasse der Longtail- und sonstigen Boote vor der Nase!). Das "Riff" ist eher ein komplett zerschnorchelter Korallengarten, der seine besten Tage leider hinter sich hat. Trotzdem gibts hier auf jedenfall vbF (viele bunte Fische):
Maskenfalter, Zebrafische, Drücker, Papageienfische, Zackenbarsche, Kugelfische, Doktorfische, Zitronenfalterfisch etc. Viele grosse Muscheln, Kuppelkorallen, Feürkorallen, gegen Ende überrascht mich sogar ein Barracuda, der anscheinend schon eine ganze Weile auf Armlänge neben mir hergeschwommen ist und
umkreist mich weiter… Am Strand hat mittlerweile ein Schleppkahn festgemacht und nun wird zum Lärm der Longtailboote und mallorcamässigen Strandhits auch dieser geräuschintensiv entladen. Also nur kurz am Strand gelegen, nicht wirklich gepennt, dann nochmal schnorcheln. Und dananch heim auf die Hütte, erstmal die Hängematte unter den Aufgang hängen. Was will man mehr als einen freien Blick (nur ein paar Bäumchen) von der Hütte oder der Hängematte aufs Meer?
Vorhin hab ich erfahren, dass die Sicht auf Koh Phangan trotz Versprechen nicht berauschend war… Schade, an dieser Stelle einen schönen Gruss an die Ostküste! Und während ich diese Zeilen schreibe, stell ich fest, dass ich ein Gecko-Pärchen in der Hütte habe… was besseres konnte gar nicht pasieren, das Moskitonetz bleibt vorerst eingepackt!
p.s.: den Nachtrag zu gestern gibts im übrigen wie versprochen hier
Urlaubstelegramm:
Phuket zum Zweiten - Massentourismus - The Beach - Schnorcheln mit guter Sicht
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Inseln, Koh Phi Phi, Meer, Phuket, Schnorcheln, Sonne, Strand, Thailand, Unterwegs
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Unterwegs und Schnorcheln und Inseln und Westküste und Thailand
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